Wer „Website erstellen“ googelt, landet früher oder später bei Wix – einem der größten Baukasten-Anbieter weltweit, mit riesigem Funktionsumfang und Hunderten Vorlagen. Trotzdem suchen viele deutsche Kleinunternehmer nach einer Alternative. Meist nicht, weil Wix schlecht wäre, sondern weil ein internationaler Alleskönner andere Prioritäten hat als ein Malerbetrieb in Dortmund. Hier sind die vier Kriterien, an denen du jede Alternative messen solltest – und ein ehrlicher Blick darauf, wo welche Lösung passt.
Kriterium 1: DSGVO und Datenstandort
Als Betreiber bist du für den Datenschutz deiner Website verantwortlich – egal, welchen Baukasten du nutzt. Mit einem Anbieter, der Daten in Deutschland oder der EU hostet und seine Werkzeuge auf deutsches Recht ausrichtet, ist dieser Teil deutlich einfacher: kurze Wege, passende Auftragsverarbeitungsverträge, keine Debatten um Drittlands-Transfers. Bei internationalen Plattformen musst du genauer hinsehen, welche Dienste eingebunden sind und wo Daten verarbeitet werden. Machbar ist es – es ist nur mehr Arbeit, die an dir hängen bleibt.
Kriterium 2: Deutsche Rechtstexte
Impressumspflicht nach § 5 DDG, Datenschutzerklärung nach DSGVO, Cookie-Einwilligung nach § 25 TDDDG – das deutsche Pflichtenpaket ist speziell. Internationale Baukästen liefern dafür generische Bausteine oder verweisen auf externe Generatoren; die Verantwortung, dass alles vollständig und aktuell ist, liegt bei dir. Anbieter, die für den deutschen Markt gebaut sind, erzeugen diese Seiten aus deinen Angaben und halten die Struktur aktuell. Für einen Betrieb ohne Rechtsabteilung ist das der vielleicht unterschätzteste Unterschied.
Kriterium 3: Dein Zeitaufwand
Der klassische Baukasten – ob Wix, Jimdo oder Squarespace – gibt dir eine Vorlage und volle Freiheit. Das ist Stärke und Falle zugleich: Zwischen leerer Vorlage und fertiger Website liegen viele Abende mit Layout-Entscheidungen, Textschreiben und Bildersuche. Genau hier setzen KI-basierte Alternativen an: Pageblitz erstellt aus Firmenname und Branche eine komplette Website zur Vorschau – Texte, passende Bilder, Struktur, Rechtsseiten – und du änderst anschließend nur, was dir nicht gefällt. Der Unterschied ist nicht „mehr Features“, sondern: Du startest bei 90 % statt bei 0 %.
Kriterium 4: Der ehrliche Preisvergleich
Vergleiche nie nur den Einstiegspreis, sondern das, was du wirklich brauchst: eigene Domain, keine Fremdwerbung, ausreichender Speicher und die Funktionen deines Betriebs (Kontaktformular, Galerie, Terminanfrage). Bei den meisten Anbietern landest du damit in Tarifen zwischen 15 und 40 € im Monat – die beworbenen Gratis- oder Mini-Tarife sind für geschäftliche Auftritte selten geeignet. Pageblitz liegt mit 19,90 €/Monat (jährlich) mitten in diesem Feld, inklusive Hosting in Deutschland und automatischen Rechtstexten.
Wann Wix trotzdem die richtige Wahl ist
Fairerweise: Wenn du gern selbst gestaltest, sehr spezielle Design-Vorstellungen hast oder Funktionen aus einem großen App-Markt brauchst, bist du bei einem großen internationalen Baukasten gut aufgehoben – die Gestaltungsfreiheit ist dort enorm. Die Alternative lohnt sich für alle, die das Gegenteil wollen: möglichst wenig Zeit an der Website verbringen, deutsches Recht ohne Eigenrecherche abgedeckt wissen und ein Ergebnis, das ohne Design-Kenntnisse professionell aussieht.
Checkliste für deine Entscheidung
- Wo werden die Daten gehostet – und gibt es einen AV-Vertrag nach DSGVO?
- Erzeugt der Anbieter Impressum und Datenschutzerklärung nach deutschem Recht automatisch?
- Wie viele Stunden kostet dich der Weg von der Anmeldung bis zur fertigen Seite?
- Was kostet der Tarif, den du wirklich brauchst (Domain, werbefrei, deine Funktionen)?
- Kommst du an deine Inhalte, wenn du später wechseln willst?