Die meisten Betriebs-Websites werden nicht schlecht geboren — sie veralten. Die Frage ist selten „ob“, sondern „wann“ sich der Neuanfang mehr lohnt als das nächste Flickwerk. Diese sieben Zeichen geben die Antwort:
Die 7 Relaunch-Zeichen
- 1. Auf dem Handy kaputt – Zoomen nötig, Buttons unbedienbar, Layout zerschossen. Da der Großteil lokaler Besuche mobil kommt, ist das kein Schönheitsfehler, sondern ein Totalausfall.
- 2. Niemand kann sie ändern – die Agentur von damals existiert nicht mehr, das Passwort ist verschollen, jede Änderung ist ein Projekt. Eine Website, die niemand pflegen kann, veraltet mit Ansage.
- 3. Technik von vorgestern – kein HTTPS-Schloss, Flash-Reste, Ladezeiten jenseits von fünf Sekunden, Sicherheitswarnungen des Browsers.
- 4. Inhalte von vor Jahren – ausgeschiedene Mitarbeiter im Team, Preise von 2021, „Aktuelles“ zuletzt vor drei Jahren. Veraltete Inhalte sind schlimmer als keine.
- 5. Rechtsseiten mit Baujahr – Impressum „gemäß § 5 TMG“, toter EU-Streitschlichtungs-Link, Datenschutzerklärung ohne die tatsächlich genutzten Dienste (siehe Impressum-Guide).
- 6. Keine messbaren Anfragen – die Website existiert, aber niemand kommt darüber. Oft liegt es an fehlender Struktur: keine klare Leistung, kein Ort, kein Formular.
- 7. Peinlichkeits-Test nicht bestanden – du zögerst, die Adresse auf ein Angebot zu schreiben. Wenn du deine eigene Website nicht zeigen magst, tut sie das Gegenteil ihres Jobs.
Überarbeiten oder neu?
Faustregel: Ein bis zwei Zeichen mit intakter technischer Basis → überarbeiten. Drei und mehr — oder Zeichen 1 bis 3 — → neu bauen; die Reparatur einer maroden Basis kostet schnell mehr als der Neuanfang. Was der Neubau je nach Weg kostet, steht im Kosten-Überblick; mit einem KI-Baukasten wie Pageblitz steht der neue Auftritt als Vorschau, bevor du irgendetwas abschaltest.
Rankings retten: die Relaunch-Basics
- Domain behalten – der wichtigste Punkt: Die Adresse trägt deine gesammelte Google-Historie. Neuer Anbieter, gleiche Domain.
- Alte Seiten weiterleiten – existierende Unterseiten-Adressen per 301-Weiterleitung auf die passenden neuen Seiten zeigen lassen, statt sie ins Leere (404) laufen zu lassen.
- Inhalte mitnehmen – bewährte Texte und die Begriffe, für die du gefunden wirst, gehören auch auf die neue Seite.
- Erst live schalten, wenn fertig – „Baustellen“-Phasen kosten Rankings; der neue Auftritt ersetzt den alten in einem Schritt.