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Blog · Praxis · 1. September 2026 · 6 Min. Lesezeit

Gute Betriebsfotos mit dem Handy: Der Praxis-Guide

Zuletzt aktualisiert am 1. September 2026

Nichts verkauft einen Betrieb online so gut wie echte Bilder: dein Laden, dein Team, deine Arbeit. Und nichts ist so austauschbar wie das hundertfach gesehene Stockfoto. Die gute Nachricht: Moderne Smartphones fotografieren besser, als die meisten Betriebs-Websites es je brauchen. Was fehlt, ist selten die Kamera – es sind ein paar Handgriffe.

Regel 1: Licht schlägt alles

Der Unterschied zwischen Schnappschuss und brauchbarem Foto ist fast immer das Licht. Fotografiere bei Tageslicht, idealerweise am Vormittag oder Nachmittag, nicht in der grellen Mittagssonne. Drinnen: nah ans Fenster, Deckenlampen aus (Mischlicht macht Farbstiche). Nie mit dem Fenster im Rücken des Motivs – dann wird alles zur Silhouette. Der Blitz bleibt aus; er macht harte Schatten und tote Farben.

Regel 2: Die fünf Pflicht-Motive

  • Außenansicht – so, wie Kundschaft dich findet: Fassade mit Schild, gerade Linien, freier Eingang.
  • Innenraum – aufgeräumt, aus der Ecke fotografiert (wirkt größer), gern mit Tiefenblick.
  • Menschen bei der Arbeit – die stärksten Bilder überhaupt: Hände am Werkstück, Beratung am Tresen. Nicht posieren, machen lassen.
  • Ergebnisse – fertige Frisur, gestrichene Wand, angerichteter Teller. Bei Handwerk: konsequent Vorher-nachher-Paare vom gleichen Standpunkt.
  • Team-Porträts – vor ruhigem Hintergrund, auf Augenhöhe, ehrliches Lächeln schlägt steifes Aufstellen.

Regel 3: Technik-Basics in 30 Sekunden

  • Linse putzen – klingt banal, ist der häufigste Grund für flaue Bilder.
  • Gerade halten – Gitternetz in der Kamera-App aktivieren; stürzende Linien wirken unprofessionell.
  • Nicht zoomen, hingehen – Digitalzoom kostet Qualität, Füße sind gratis.
  • Mehrfach auslösen – von jedem Motiv fünf Varianten, die beste gewinnt.
  • Querformat für die Website – Hero- und Galeriebilder brauchen Breite; Hochformat fürs Handy-Publikum auf Social Media.

Regel 4: Was NICHT aufs Bild gehört

Chaos im Hintergrund, Müllsäcke, private Gegenstände, Bildschirme mit Kundendaten – einmal kurz durchs Motiv schauen, bevor du auslöst. Und bei Personen gilt: erkennbare Kundschaft nur mit Einwilligung, das eigene Team am besten mit schriftlichem Okay (die Details stehen im Bildrechte-Guide).

Bearbeitung: weniger ist mehr

Die Automatik-Verbesserung der Foto-App reicht meist völlig; allenfalls Helligkeit leicht anheben und den Horizont geradeziehen. Finger weg von starken Filtern – dein Laden soll auf dem Foto so aussehen, wie er beim Besuch aussieht, sonst ist die Enttäuschung vorprogrammiert.

Einmal im Quartal eine halbe Stunde fotografieren hält Website und Google-Profil lebendig — und bei Pageblitz lädst du die Bilder direkt ins Fotos-Panel und ordnest sie Hero, Galerie und Team zu.

Häufige Fragen

Reicht ein Smartphone wirklich für Website-Fotos?

Für Betriebs-Websites: ja. Aktuelle Smartphones liefern bei gutem Licht mehr Qualität, als Web-Auflösungen brauchen. Ein Profi-Fotograf lohnt sich zusätzlich für Team-Porträts oder wenn Bildsprache dein Verkaufsargument ist.

Welches Format brauchen Website-Fotos?

Querformat für Hero- und Galeriebilder; die Website skaliert sie passend. Wichtiger als Megapixel sind Licht, gerader Horizont und aufgeräumte Motive.

Wie viele Fotos braucht meine Website?

Ein starkes Hero-Bild, 6–12 Galerie-Bilder und je ein Porträt pro Teammitglied sind ein solides Set. Lieber zwölf gute als vierzig mittelmäßige.

Darf ich Kundschaft mitfotografieren?

Erkennbare Personen brauchen eine Einwilligung. Der einfache Weg: so fotografieren, dass Kundschaft nicht erkennbar ist (von hinten, angeschnitten) – oder kurz fragen und sich das Okay geben lassen.

Impressum, Datenschutz und die ganze Website — in 3 Minuten fertig zur Vorschau.

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